Was ist Physiotherapie:

Physiotherapie, auch als Krankengymnastik oder Physikalische Therapie bezeichnet, ist eine medizinische Disziplin, die darauf abzielt, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Sie umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmethoden, Übungen und Techniken, die von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten eingesetzt werden, um Menschen bei der Genesung von Verletzungen, Krankheiten oder muskulären-Skelettalen Problemen zu unterstützen und ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel.

Warum Physiotherapie?

  • Schmerzen lindern oder beseitigen
  • Beweglichkeit und Funktion verbessern oder wiederherstellen
  • Verletzungen vorbeugen oder heilen
  • Körperliche Leistungsfähigkeit steigern
  • Lebensqualität erhöhen
  • Selbstständigkeit fördern

Die Ziele einer Physiotherapie werden vor allem durch den Patienten und dessen Krankheitsbild bestimmt. Grundsätzlich geht es darum, Schmerzen zu lindern, den Stoffwechsel und die Durchblutung zu fördern, die Beweglichkeit wiederherzustellen sowie Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer zu verbessern oder zu erhalten. Vor allem in der Orthopädie werden die Mittel der Physiotherapie bei Erkrankungen der Wirbelsäule und Extremitäten sowie nach Verletzungen und Operationen angewendet. Hierzu zählen Knochenbrüche, Rheuma, Skoliosen, Bandscheibenvorfälle oder angeborene Fehlstellungen und Fehlbildungen.

Wann Sie eine Zuzahlungsbefreiung beantragen können

Pro Behandlungsserie muss der gesetzlich krankenversicherte Patient (GKV-Versicherte) einen Eigenbeitrag (Zuzahlung) leisten. Für Zuzahlungen gilt eine Höchstgrenze. Sie beträgt maximal 2% Ihres Bruttoeinkommens für alle Zuzahlungen. Heben Sie Ihre Quittungen gut auf. Wenn 2% Ihres Jahresbruttoeinkommens durch Zuzahlungen erreicht sind, können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Befreiung beantragen. Für chronisch Kranke beträgt der Höchstsatz nur 1% des Jahresbruttoeinkommens.