Wärmetherapie kann auf unterschiedliche Weisen angewendet werden, abhängig von der Art der Anwendung und dem gewünschten therapeutischen Effekt. Die häufigsten Formen der Wärmetherapie sind:
Fango: Fango ist eine Art von Heilschlamm, der aus vulkanischen Mineralien besteht. Fango wird in Form von Packungen oder Bädern auf die Haut aufgetragen, um Wärme tief in das Gewebe einzudringen. Fango hat eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und entspannende Wirkung. Fango wird vor allem bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Rheuma oder Fibromyalgie eingesetzt.
Heißluft: Heißluft ist eine Form der trockenen Wärmetherapie, bei der heiße Luft mit einem Gebläse auf die betroffene Körperregion geblasen wird. Heißluft erzeugt eine oberflächliche Erwärmung der Haut und der darunter liegenden Muskeln. Heißluft hat eine schmerzlindernde, durchblutungsfördernde und muskelentspannende Wirkung und wird vor allem bei akuten oder subakuten Schmerzen, Verspannungen oder Verletzungen der Muskeln oder Sehnen eingesetzt.